ROG Strix Flare: Mechanische RGB-Tastatur für Individualisten

Gamer investieren viel Zeit und Mühe in die Zusammenstellung der besten Komponenten für ihren PC. Dabei nimmt die Tastatur eine ganz besondere Position ein, denn letzten Endes ist es völlig egal, wie gut man spielt oder welche Hardware man besitzt – wenn die Eingaben nicht korrekt verarbeitet werden, war’s das. Die Tastatur spielt beim Erfolg so eine große Rolle, dass viele Gamer irgendwann eine persönliche Bindung zu ihr aufbauen. Verständlich, dass darum schon eine kleine Veränderung an der Tastatur für das Spielerlebnis erschütternd sein kann. Ein neuer Switch-Typ oder ein minimal verändertes Layout können schon ausreichen, um einen Gamer aus dem Konzept zu bringen. Wer einmal „die eine fürs Leben“ gefunden hat, der wird kaum auf eine andere Tastatur wechseln wollen.

Die ROG Strix Flare enthält alle klassischen Elemente eines großartigen Keyboards, wie das vertraute Layout, die hochwertigen Switches, nützliche Shortcuts und die RGB-Beleuchtung, bietet aber gleichzeitig einige Überraschungen und sorgt dafür, dass aus „vertraut“ nicht „langweilig“ wird. Während die Strix Flare selbstverständlich mit allen wesentlichen und notwendigen Features ausgerüstet ist, bietet sie darüber hinaus mehr als genug Möglichkeiten, um sie ganz nach den eigenen Wünschen zu gestalten – sowohl was Form als auch die Funktion betrifft. Die RGB-Beleuchtung einzelner Tasten und mehr als ein Dutzend Effekte und unzählige Wege, Makros zu programmieren, bilden dabei nur die Spitze des Eisberges. Spätestens, wenn es um die individuelle Gestaltung der herausnehmbaren Licht-Badge geht, fängt der Spaß richtig an. Der Clou: Man muss kein erfahrener Bastler sein, um die Flare zu einem echten Unikat zu machen. Die Modifikationsmöglichkeiten reichen dabei von kinderleicht bis moderat schwer.

Noch einmal mit Gefühl

Das taktile Feedback und das knackige Gefühl einer mechanischen Tastatur sind schwer zu toppen, aber es gibt auch noch mehr handfeste Gründe, warum Genießer des gepflegten Keyboards von mechanischen Tastaturen schwärmen. Ein höherer Betätigungspunkt bedeutet tatsächlich, dass mechanische Switches den Tastaturdruck früher registrieren als die weiter verbreiteten Gummikuppen. Nicht nur wird der Tastendruck so in unmittelbarere Aktionen umgewandelt, die Tasten müssen auch nicht jedes Mal bis zum Anschlag herunter gedrückt werden, und vermeiden so schnelle Ermüdung. Die lange Lebensdauer der Switches gewährleistet, dass sie auch über Jahre hinweg selbst härteste Gaming-Marathons überstehen.

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Auf der Flare zu tippen ist ein Traum, auch für jene, die ihre Tasten gerne etwas härter anpacken. Die Basis ist so solide gebaut, dass der Rahmen auch bei größter Beanspruchung nicht nachgibt. Die Gummifüße auf der Unterseite verhindern, dass das Keyboard mitten im Gefecht verrutscht.

Es werde Licht

Die Per-Key RGB-Beleuchtung bringt das gesamte Keyboard zum Strahlen. Ein weißer Einsatz unter den Tasten fungiert als Reflektor und intensiviert den Schein für noch kräftigere Farben. Zusätzliche RGB-Beleuchtung an der rechten und linken Kante des Keyboards lässt an den Seiten einen diffusen Schimmer auf den Schreibtisch fallen, so dass sich die eingestellten Farben nicht auf den Gaming-PC alleine beschränken. Mit Aura Sync lässt sich die Tastaturbeleuchtung darüber hinaus mit anderen kompatiblen Systemkomponenten abstimmen, wie zum Beispiel mit ROG-Mainboards, Grafikkarten und anderen Peripheriegeräten.

Die Hintergrundbeleuchtung der Flare wird durch die neuste Version der Armoury II Software gesteuert und gewährleistet durch dreizehn verschiedene Effekte die ultimative Personalisierung – von dem Klassiker „Breathing“ über das skurrile „Starry Night“ bis hin zum brandneuen „Raindrop“. Einen Effekt über das Keyboard zu legen geht schnell und ist unkompliziert, und sieht besonders großartig aus, wenn er mit einer Shuffle-Farbrotation gepaart wird. Zusätzlich können die verschiedenen Farben und Effekte aber auch beliebig untereinander kombiniert und sogar auf verschiedene Regionen oder nur einzelne Tasten verwendet werden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

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Die Effekte und Farbkombinationen lassen sich als eins von insgesamt fünf Profilen speichern, und mit gezielten Anwendungen verlinken. Unterschiedliche Spiele können also mit unterschiedlichen Profilen genossen werden, ohne den davor angepassten Lichteffekt zu verlieren. Oder aber man benutzt ein Profil fürs Zocken, und eine etwas gedämpfte Variante für den Alltagsgebrauch. Zum Arbeiten zum Beispiel können die 26 Buchstabentasten per „Reactive“ mit einem Farben-Shuffle zum Leuchten gebracht werden, und sorgen so beim Tippen für kleine Farbexplosionen. Besonders gut wirkt dies, wenn die restlichen Tasten auf eine durchgängige Farbe gesetzt sind, z.B. türkisblau. Die Versuchung ist groß, immer wieder andere und neue Kombinationen auszuprobieren.

Alles unter Kontrolle

Die Flare unterstützt das direkte Aufnehmen von Makros. Armoury II bietet dabei die Möglichkeit, Tasten ganz individuell zu belegen und Makros direkt neben den persönlichen Lichtprofilen abzulegen. Obwohl die Software das Zuordnen von Makros und das Managen der persönlichen Einstellungen unglaublich erleichtert, sind die Profile selbst auf dem internen Speicher des Keyboards verstaut. Das bedeutet, dass Armoury II nach der ersten Konfiguration gar nicht mehr verwendet werden muss – selbst die Installation ist nicht zwingend erforderlich. Besonders nützlich wird dies, wenn nicht immer der eigene Gaming-PC zur Verfügung steht. eSports-Gamer können ihre Profile sicher auf der Tastatur ablegen und so immer auf Abruf bereit haben, ganz gleich, auf welcher Wettkampfmaschine sie gerade zugange sind.

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Die Neuerfindung des Rads

Spezifische Media-Tasten im oberen Bereich des Keyboards sind per se keine Neuheit, allerdings sind diese in der Regel auf der rechten Seite angeordnet, so dass die Hand von der Maus genommen werden muss, um sie zu betätigen. Die Verschiebung dieser Tasten nach links macht sie leichter erreichbar, so dass der eigene Flow nicht mehr unterbrochen werden muss, um die Lautstärke anzupassen, Tracks zu überspringen oder die RGB-Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Alle Media-Tasten sind auf der Flare standardmäßig mit weißer Beleuchtung versehen, so dass sie immer gut zu finden sind, ganz gleich, welches Farbprofil sonst gerade über das Keyboard läuft. Selbst wenn bei Auras „Ripple“ oder „Raindrop“-Effekten das Keyboard zwischendurch abdunkelt, sind die Tasten für das Überspringen oder Pausieren von Musik nicht zu übersehen.

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Das dazugehörige Lautstärkenrädchen entspricht ungefähr der Breite von drei Tastenoberflächen, und ist so auch ohne Hinsehen leicht zu finden. Gummirippen geben beim Scrollen Halt. Mit einer sanften Fingerbewegung lässt sich der Sound auf – und abdrehen. Wird das Rädchen gedrückt, schaltet es den Sound auf stumm, durch Scrollen in die eine oder andere Richtung wird der Befehl wieder aufgehoben.

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Schön schnittig

Äußere Schönheit ist zwar nicht alles, aber so ganz nebensächlich ist sie auch nicht. Deswegen besitzt die Flare genug Akzente, um in der Menge aufzufallen. In mattem Schwarz gehalten, verziert ein geschliffenes Finish die rechte Seite. Parallel dazu erstreckt sich ein diagonaler Strich bis zur Unterkante der Tastatur.

Die ebenfalls enthaltende Handballenablage passt perfekt zum Design und führt sogar den Kanal für das Headset-Kabel unter dem Keyboard fort. Wem der Platz auf dem Schreibtisch fehlt, oder wer den puristischen Look der Flare ohne Handballenablage bevorzugt, kann diese einfach durch simples Anheben entfernen.

Noch bevor auch nur irgendeine Art von persönlicher Modifizierung vorgenommen wurde, ist die Strix Flare schon ein Statement für sich.

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DIY – Design it yourself

Die Platzierung der Media-Keys auf der intuitiven linken Seite verleiht der Strix Flare einen zweiten Bonus: Der freie Platz bietet genug Raum, um die RGB-Beleuchtung auf die nächste Ebene zu bringen und jenseits von AURA weitere Möglichkeiten der spezifischen Anpassung zu ermöglichen. In eine spezielle Ausfräsung am Keyboard lässt sich eine durchsichtige Acrylplakette einfügen, die per RGB-Beleuchtung zum Strahlen gebracht wird. Das weiße Republic of Gamers-Logo ist bereits auf der Unterseite eingeprägt, und die Badge wird von der RGB-Beleuchtung der Tastatur mit angestrahlt.

Das für sich allein wäre schon ein cooler Effekt, aber es geht noch besser: Zu jeder Flare gehört standardmäßig ein Blanko-Einsatz für ein ganz individuelles Design. Idealerweise benutzt man für die eigene Gestaltung eine weiße, lichtdurchlässige Grafik, damit sie gegen die RGB-Beleuchtung perfekt raussticht, aber dem eigenen Design sind keine Grenzen gesetzt. Wer keine Mühen scheut, kann das Logo in Eigenarbeit mit dem richtigen Werkzeug eingravieren, oder aber die Gravur einem Fachgeschäft überlassen. Doch es gibt auch wesentlich unkompliziertere Wege zur ultimativen Personalisierung der Strix Flare, die signifikant weniger künstlerisches Talent erfordern und noch dazu weniger permanent sind.

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Hier sind die drei besten Möglichkeiten für die Personalisierung der Licht-Badge – für alle, die keinen Laser zum Eingravieren im Haus haben.

Ein paar Dinge vorab

1. Die Badge-Anpassung geschieht in der Spiegelwelt
Da das Design auf der Unterseite der Acrylplakette angebracht wird, ist eine gespiegelte Version des Designs wichtig – oder aber man wählt direkt ein Logo, das auch spiegelverkehrt gut aussieht. Sollen allerdings die Initialen oder der Gamertag auf das Blanko-Insert, muss das Design unbedingt spiegelverkehrt sein!
2. All about the Base
Bei der Verwendung von Stickern, besonders bei Vinyl oder jeder Art von Folie, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Unterseite des Stickers das ist, was nach dem Einsetzen der Badge sichtbar bleibt. Man sollte unbedingt darauf achten, die Basis des Stickers passend zu der gewünschten Farbe auszusuchen (Weiß hat sich dabei als beste Alternative erwiesen).
3. Die goldene Mitte liegt ungefähr bei 1,3 cm
Sticker sollten nicht größer als 1,3 cm sein, damit das Logo im Cut-Out nicht gedrungen wirkt. Auf vertikaler Ebene sind die Abmessungen minimal flexibler.
4. Zweimal messen, einmal schneiden

Plant man, das eigene Design von Grund auf selbst zu erstellen, müssen die Größe und Positionierung vorher abgeklärt werden. Dafür kann die mitgelieferte Badge mit dem ROG-Logo als Vorlage dienen, mit der sich ganz einfach nochmal prüfen lässt, wo das neue Design sitzen muss, bevor es daran geht, die Sticker aufzukleben oder den Pinsel zu schwingen. Indem man das Blanko-Plättchen einfach darüber legt, erhält man nochmal zusätzlich einen Eindruck von dem fertigen Resultat.

Methode 1: Einen maßgeschneiderten Vinyl-Sticker bestellen

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Was die Anbringung betrifft, ist die erste Methode die mit Abstand einfachste. Ein weißer Vinylsticker auf der Acrylplatte sieht großartig aus und erfordert wenig Mühe. Es gibt online massenweise Shops, die für alle erdenklichen Geräte Sticker produzieren, von Laptops bis Handys.

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Wer die Mindestabnahme von hunderten von Stickern vermeiden möchte, ist mit den kleineren Verkäufern auf dem virtuellen Marktplatz Etsy oft besser bedient als mit den Großfirmen. Zwar kann es selbst bei dem großen Angebot auf Etsy schwer werden, einen Shop zu finden, der Sticker und gewünschtes Design im passenden Format anbietet, aber in der Regel sind die Shop-Betreiber bemüht, dem Kunden zu helfen.

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Am besten schreibt man die Verkäufer direkt an und fragt, was sich machen lässt. Je komplexer das Logo desto unwahrscheinlicher, dass es in einem Bruchteil der ursprünglichen Größe gut aussieht. Man sollte also im Zweifelsfall verschiedene Logos durchspielen, bevor man sich für eins entscheidet.

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Die lasergeschnittenen Vinylsticker sind einfach anzubringen und hinterlassen keine Rückstände. Allerdings lassen sich die Sticker, einmal angebracht, nur schwer wieder entfernen oder gar erneut anbringen. Die Sticker ohne Falten oder Knittern sauber abzuziehen, ist ziemlich schwer. Vor der Anbringung sollte man sich deswegen unbedingt über die angedachte Position sicher sein, und falls doch nötig, den Sticker mit großer Vorsicht wieder abziehen. Mit Glück lassen sich Sticker mehrmals verwenden, wahrscheinlicher ist allerdings, dass sie einmal entfernt für immer unbrauchbar bleiben.

Methode 2: Eigene Sticker drucken

Schwierigkeitsgrad: Moderat
Diese Methode erfordert zwar etwas mehr Aufwand, der sich aber lohnt: Am eigenen PC Sticker zu designen und zu drucken macht die elendige Suche nach einem Sticker-Hersteller überflüssig, und erlaubt zusätzlich, das eigene Design jederzeit und nach Belieben zu ändern. Benötigt werden nur leere Aufkleber, ein Drucker und die Grafik der Wahl.

Als Grundlage eignen sich dafür hervorragend handelsübliche Adressaufkleber, und auch ein eigenes Logo zu erstellen, ist gar nicht so schwer. Wer keine Zeit und Muße hat, sich erst in ein kompliziertes Grafikprogramm einzuarbeiten, kann aufatmen: Die Etikettenfunktion von Microsoft Word reicht völlig aus – und ermöglicht, direkt mehrere Designs auf einem Blatt auszudrucken. Da die Logos nach dem Druck per Hand ausgeschnitten werden müssen, sollte das Design auch hier nicht allzu komplex sein.

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Der schwierigste Teil ist tatsächlich, das Logo schlussendlich sauber auszuschneiden. Für eine klare, scharfe Kante sind Nagelscheren das beste Werkzeug. Der Druck und das Ziehen eines Schablonenmessers kann bei sehr zarten Designs die ganze Arbeit ruinieren, außerdem sind gerade spitze Kanten wie zum Beispiel das eines Sterns so schwer zu erreichen.

Der Vorteil der dickeren Adressetiketten ist, dass man ohne Probleme die Umrandung des Ausdrucks als Guideline benutzen kann ohne, dass diese im finalen Design zu erkennen wären. Selbst wenn die Umrandung komplett intakt gelassen wird, um ein möglichst gleichmäßiges Design zu erzielen, ist bei dem dickeren Papier die schwarze Linie durch das Glas nicht sichtbar.

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Methode 3: Was der Badezimmerschrank so hergibt

Schwierigkeitsgrad: Hoch (verzeiht aber Fehler)

Wer künstlerisch begabt ist und eine ruhige Hand hat, kann die Acrylplakette auch direkt mit Nagellack bemalen. Diese Methode erfordert definitiv mehr Utensilien und ist zudem eine nicht ganz so saubere Angelegenheit wie das Ausdrucken oder simple Abziehen von Stickern, aber es macht einen Riesenspaß und nichts ist verloren, wenn doch mal ein Fehler geschieht.

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Luxus-Nagellacke können locker bis zu 50€ kosten, aber ein Fläschchen Essie Blanc aus dem Drogeriemarkt kostet weniger als 10€. Diese Farbe sollte das ganze Jahr über erhältlich und nicht allzu schwer zu finden sein. Alternativ kann man auch Sprühfarbe oder Acrylfarben nehmen, die sehr vielseitig einsetzbar und in gängigen Bastelläden erhältlich sind.

Für das Bemalen selbst gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten erwirbt man in einer Drogerie oder einem Bastelladen einen Pinsel, der für Detailarbeiten gedacht ist, da der dem Nagellack beiliegende Pinsel zu groß ist und zu viel Farbe aufnimmt. Handelsübliche Make-up-Pinsel eignen sich hervorragend, und lassen sich anschließend ganz leicht mit Acetone und Alkohol säubern. Nur zum Make-up-Auftragen sollten die Pinsel danach sicherheitshalber nicht mehr benutzt werden.

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Natürlich kann man sich im Drogeriemarkt auch direkt Nail Art-Aufkleber kaufen. Die Anwendung von Nagelaufklebern variiert dabei: Manche sind lediglich Motive zum Abziehen und Auftragen, bei anderen Varianten befinden sich die Designs auf einer gravierten Plakette, auf die die Farbe aufgetragen und dann mittels eines Stempels auf den Fingernagel übertragen wird. Bei der zweiten Methode entfällt also das Risiko, sich zu vermalen oder mit der Schablone nicht klarzukommen. Allerdings eignet sich diese Variante vorrangig, wenn man das Insert der Strix Flare ganzflächig mit einem Muster oder Design verzieren will. Für ein bestimmtes Logo empfiehlt sich die Verwendung einer Schablone.

Die Schablonen bestehen aus Vinyl und haften gut auf dem Acryl, so dass beim Bemalen keine Gefahr besteht, dass die Farbe unter die Kanten rinnt. Kleine Mengen zu verwenden ist wichtig, damit der Lack nicht über das Logo verläuft. Bei zuviel Nagellack auf dem Pinsel sammelt sich die Farbe leicht an den Kanten des Designs läuft unter die Schablone. Klare Umrisse sind dann schwer zu erzielen, besonders, wenn man die Schablone abschließend wegnimmt.

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Dünne, gleichmäßige Schichten aufzutragen ist der Schlüssel zu einem sauberen Design. Statt es mit einem dicken Überzug zu probieren empfiehlt es sich, mehrere dünne Schichten mit einem Schwamm aufzutupfen. Um den Trockenprozess zwischen dem Auftragen zu beschleunigen, kann zum Beispiel ein Fön (auf kalter Stufe) verwendet werden, gerade wenn die Farbe doch zu verlaufen droht, statt sich gleichmäßig zu verteilen. Wenn man die Acrylplakette gegen das Licht hält lässt sich anschließend ganz einfach sehen, an welchen Stellen das Design noch etwas mehr Farbe verträgt. Bevor das Vinyl entfernt wird, kann man die Kanten noch mit Pinsel und etwas Acetone säubern, oder aber anschließend, wenn die Schablone bereits entfernt ist, noch einmal entsprechend nacharbeiten.

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Ganz gleich, wie man den Nagellack aufträgt, er lässt sich mit einer kleinen Menge Nagellackentferner aus dem Drogeriemarkt mühelos wieder entfernen. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Nagellackentferner Acetone enthält, da sich die Farbe sonst vom Acryl nicht löst. Das ist wichtig, damit die Designs nicht nach wenigen Tagen von der Licht-Badge abblättern, sondern sich problemlos mehrmals wechseln lassen. Da Acetone ätzender ist als normaler Nagellackentferner und sehr stark austrocknet, sollte man auf seine Finger achten. Das Acetone wird am besten mit einem Wattebäuschchen aufgetragen und sollte nicht für längere Zeit auf der Acrylplakette verweilen. Die überschüssige Flüssigkeit muss anschließend unbedingt abgespült werden, um Schäden an der Plakette zu vermeiden. Obwohl bei dieser Modifizierung keine größeren Probleme erwartet werden, sollte man dennoch beachten, dass es sich hierbei um einen DIY Mod handelt, der nicht unter die Garantieleistung fällt.

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Der neue Klassiker

Ob man das Keyboard nun für die nächste LAN-Party mit einer ganzen Reihe von Farbeffekten aufleuchten lässt und ihm mit einer handgemalten Badge eine persönliche Note gibt, oder für einen cleaneren Look die scharfweiße Hintergrundbeleuchtung und Blanko-Plakette bevorzugt: Die ROG Strix Flare kann je nach Lust und Laune ganz einfach und immer wieder angepasst werden.

Das schnittige Design der Strix Flare geschieht dabei aber nicht auf Kosten der Funktionalität: Die Flare bietet alle Vorzüge einer mechanischen Tastatur, wie das knackige Gefühl der Cherry MX Switches, der RGB-Beleuchtung und NKRO-Präzision, lässt dabei aber genug Spielraum im Styling, um das Keyboard ganz nach Wunsch zu individualisieren.

 

Besten Preis finden

Im Preisvergleich findet ihr den günstigsten Preis der ROG Strix Flare.

ROG Strix Flare: Mechanische RGB-Tastatur für Individualisten

Nie war es einfacher, der Tastatur einen ganz eigenen Look zu verpassen; dabei muss man nicht tief in die Tasche greifen, um die Strix Flare zu einem echten Unikat zu machen.

Gamer investieren viel Zeit und Mühe in die Zusammenstellung der besten Komponenten für ihren PC. Dabei nimmt die Tastatur eine ganz besondere Position ein, denn letzten Endes ist es völlig egal, wie gut man spielt oder welche Hardware man besitzt – wenn die Eingaben nicht korrekt verarbeitet werden, war’s das. Die Tastatur spielt beim Erfolg so eine große Rolle, dass viele Gamer irgendwann eine persönliche Bindung zu ihr aufbauen. Verständlich, dass darum schon eine kleine Veränderung an der Tastatur für das Spielerlebnis erschütternd sein kann. Ein neuer Switch-Typ oder ein minimal verändertes Layout können schon ausreichen, um einen Gamer aus dem Konzept zu bringen. Wer einmal „die eine fürs Leben“ gefunden hat, der wird kaum auf eine andere Tastatur wechseln wollen.

Die ROG Strix Flare enthält alle klassischen Elemente eines großartigen Keyboards, wie das vertraute Layout, die hochwertigen Switches, nützliche Shortcuts und die RGB-Beleuchtung, bietet aber gleichzeitig einige Überraschungen und sorgt dafür, dass aus „vertraut“ nicht „langweilig“ wird. Während die Strix Flare selbstverständlich mit allen wesentlichen und notwendigen Features ausgerüstet ist, bietet sie darüber hinaus mehr als genug Möglichkeiten, um sie ganz nach den eigenen Wünschen zu gestalten – sowohl was Form als auch die Funktion betrifft. Die RGB-Beleuchtung einzelner Tasten und mehr als ein Dutzend Effekte und unzählige Wege, Makros zu programmieren, bilden dabei nur die Spitze des Eisberges. Spätestens, wenn es um die individuelle Gestaltung der herausnehmbaren Licht-Badge geht, fängt der Spaß richtig an. Der Clou: Man muss kein erfahrener Bastler sein, um die Flare zu einem echten Unikat zu machen. Die Modifikationsmöglichkeiten reichen dabei von kinderleicht bis moderat schwer.

Noch einmal mit Gefühl

Das taktile Feedback und das knackige Gefühl einer mechanischen Tastatur sind schwer zu toppen, aber es gibt auch noch mehr handfeste Gründe, warum Genießer des gepflegten Keyboards von mechanischen Tastaturen schwärmen. Ein höherer Betätigungspunkt bedeutet tatsächlich, dass mechanische Switches den Tastaturdruck früher registrieren als die weiter verbreiteten Gummikuppen. Nicht nur wird der Tastendruck so in unmittelbarere Aktionen umgewandelt, die Tasten müssen auch nicht jedes Mal bis zum Anschlag herunter gedrückt werden, und vermeiden so schnelle Ermüdung. Die lange Lebensdauer der Switches gewährleistet, dass sie auch über Jahre hinweg selbst härteste Gaming-Marathons überstehen.

ROG_Strix_Flare

Auf der Flare zu tippen ist ein Traum, auch für jene, die ihre Tasten gerne etwas härter anpacken. Die Basis ist so solide gebaut, dass der Rahmen auch bei größter Beanspruchung nicht nachgibt. Die Gummifüße auf der Unterseite verhindern, dass das Keyboard mitten im Gefecht verrutscht.

Es werde Licht

Die Per-Key RGB-Beleuchtung bringt das gesamte Keyboard zum Strahlen. Ein weißer Einsatz unter den Tasten fungiert als Reflektor und intensiviert den Schein für noch kräftigere Farben. Zusätzliche RGB-Beleuchtung an der rechten und linken Kante des Keyboards lässt an den Seiten einen diffusen Schimmer auf den Schreibtisch fallen, so dass sich die eingestellten Farben nicht auf den Gaming-PC alleine beschränken. Mit Aura Sync lässt sich die Tastaturbeleuchtung darüber hinaus mit anderen kompatiblen Systemkomponenten abstimmen, wie zum Beispiel mit ROG-Mainboards, Grafikkarten und anderen Peripheriegeräten.

Die Hintergrundbeleuchtung der Flare wird durch die neuste Version der Armoury II Software gesteuert und gewährleistet durch dreizehn verschiedene Effekte die ultimative Personalisierung – von dem Klassiker „Breathing“ über das skurrile „Starry Night“ bis hin zum brandneuen „Raindrop“. Einen Effekt über das Keyboard zu legen geht schnell und ist unkompliziert, und sieht besonders großartig aus, wenn er mit einer Shuffle-Farbrotation gepaart wird. Zusätzlich können die verschiedenen Farben und Effekte aber auch beliebig untereinander kombiniert und sogar auf verschiedene Regionen oder nur einzelne Tasten verwendet werden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

ROG_Strix_Flare

Die Effekte und Farbkombinationen lassen sich als eins von insgesamt fünf Profilen speichern, und mit gezielten Anwendungen verlinken. Unterschiedliche Spiele können also mit unterschiedlichen Profilen genossen werden, ohne den davor angepassten Lichteffekt zu verlieren. Oder aber man benutzt ein Profil fürs Zocken, und eine etwas gedämpfte Variante für den Alltagsgebrauch. Zum Arbeiten zum Beispiel können die 26 Buchstabentasten per „Reactive“ mit einem Farben-Shuffle zum Leuchten gebracht werden, und sorgen so beim Tippen für kleine Farbexplosionen. Besonders gut wirkt dies, wenn die restlichen Tasten auf eine durchgängige Farbe gesetzt sind, z.B. türkisblau. Die Versuchung ist groß, immer wieder andere und neue Kombinationen auszuprobieren.

Alles unter Kontrolle

Die Flare unterstützt das direkte Aufnehmen von Makros. Armoury II bietet dabei die Möglichkeit, Tasten ganz individuell zu belegen und Makros direkt neben den persönlichen Lichtprofilen abzulegen. Obwohl die Software das Zuordnen von Makros und das Managen der persönlichen Einstellungen unglaublich erleichtert, sind die Profile selbst auf dem internen Speicher des Keyboards verstaut. Das bedeutet, dass Armoury II nach der ersten Konfiguration gar nicht mehr verwendet werden muss – selbst die Installation ist nicht zwingend erforderlich. Besonders nützlich wird dies, wenn nicht immer der eigene Gaming-PC zur Verfügung steht. eSports-Gamer können ihre Profile sicher auf der Tastatur ablegen und so immer auf Abruf bereit haben, ganz gleich, auf welcher Wettkampfmaschine sie gerade zugange sind.

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Die Neuerfindung des Rads

Spezifische Media-Tasten im oberen Bereich des Keyboards sind per se keine Neuheit, allerdings sind diese in der Regel auf der rechten Seite angeordnet, so dass die Hand von der Maus genommen werden muss, um sie zu betätigen. Die Verschiebung dieser Tasten nach links macht sie leichter erreichbar, so dass der eigene Flow nicht mehr unterbrochen werden muss, um die Lautstärke anzupassen, Tracks zu überspringen oder die RGB-Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Alle Media-Tasten sind auf der Flare standardmäßig mit weißer Beleuchtung versehen, so dass sie immer gut zu finden sind, ganz gleich, welches Farbprofil sonst gerade über das Keyboard läuft. Selbst wenn bei Auras „Ripple“ oder „Raindrop“-Effekten das Keyboard zwischendurch abdunkelt, sind die Tasten für das Überspringen oder Pausieren von Musik nicht zu übersehen.

ROG_Strix_Flare

Das dazugehörige Lautstärkenrädchen entspricht ungefähr der Breite von drei Tastenoberflächen, und ist so auch ohne Hinsehen leicht zu finden. Gummirippen geben beim Scrollen Halt. Mit einer sanften Fingerbewegung lässt sich der Sound auf – und abdrehen. Wird das Rädchen gedrückt, schaltet es den Sound auf stumm, durch Scrollen in die eine oder andere Richtung wird der Befehl wieder aufgehoben.

ROG_Strix_Flare

Schön schnittig

Äußere Schönheit ist zwar nicht alles, aber so ganz nebensächlich ist sie auch nicht. Deswegen besitzt die Flare genug Akzente, um in der Menge aufzufallen. In mattem Schwarz gehalten, verziert ein geschliffenes Finish die rechte Seite. Parallel dazu erstreckt sich ein diagonaler Strich bis zur Unterkante der Tastatur.

Die ebenfalls enthaltende Handballenablage passt perfekt zum Design und führt sogar den Kanal für das Headset-Kabel unter dem Keyboard fort. Wem der Platz auf dem Schreibtisch fehlt, oder wer den puristischen Look der Flare ohne Handballenablage bevorzugt, kann diese einfach durch simples Anheben entfernen.

Noch bevor auch nur irgendeine Art von persönlicher Modifizierung vorgenommen wurde, ist die Strix Flare schon ein Statement für sich.

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DIY – Design it yourself

Die Platzierung der Media-Keys auf der intuitiven linken Seite verleiht der Strix Flare einen zweiten Bonus: Der freie Platz bietet genug Raum, um die RGB-Beleuchtung auf die nächste Ebene zu bringen und jenseits von AURA weitere Möglichkeiten der spezifischen Anpassung zu ermöglichen. In eine spezielle Ausfräsung am Keyboard lässt sich eine durchsichtige Acrylplakette einfügen, die per RGB-Beleuchtung zum Strahlen gebracht wird. Das weiße Republic of Gamers-Logo ist bereits auf der Unterseite eingeprägt, und die Badge wird von der RGB-Beleuchtung der Tastatur mit angestrahlt.

Das für sich allein wäre schon ein cooler Effekt, aber es geht noch besser: Zu jeder Flare gehört standardmäßig ein Blanko-Einsatz für ein ganz individuelles Design. Idealerweise benutzt man für die eigene Gestaltung eine weiße, lichtdurchlässige Grafik, damit sie gegen die RGB-Beleuchtung perfekt raussticht, aber dem eigenen Design sind keine Grenzen gesetzt. Wer keine Mühen scheut, kann das Logo in Eigenarbeit mit dem richtigen Werkzeug eingravieren, oder aber die Gravur einem Fachgeschäft überlassen. Doch es gibt auch wesentlich unkompliziertere Wege zur ultimativen Personalisierung der Strix Flare, die signifikant weniger künstlerisches Talent erfordern und noch dazu weniger permanent sind.

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Hier sind die drei besten Möglichkeiten für die Personalisierung der Licht-Badge – für alle, die keinen Laser zum Eingravieren im Haus haben.

Ein paar Dinge vorab

1. Die Badge-Anpassung geschieht in der Spiegelwelt
Da das Design auf der Unterseite der Acrylplakette angebracht wird, ist eine gespiegelte Version des Designs wichtig – oder aber man wählt direkt ein Logo, das auch spiegelverkehrt gut aussieht. Sollen allerdings die Initialen oder der Gamertag auf das Blanko-Insert, muss das Design unbedingt spiegelverkehrt sein!
2. All about the Base
Bei der Verwendung von Stickern, besonders bei Vinyl oder jeder Art von Folie, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass die Unterseite des Stickers das ist, was nach dem Einsetzen der Badge sichtbar bleibt. Man sollte unbedingt darauf achten, die Basis des Stickers passend zu der gewünschten Farbe auszusuchen (Weiß hat sich dabei als beste Alternative erwiesen).
3. Die goldene Mitte liegt ungefähr bei 1,3 cm
Sticker sollten nicht größer als 1,3 cm sein, damit das Logo im Cut-Out nicht gedrungen wirkt. Auf vertikaler Ebene sind die Abmessungen minimal flexibler.
4. Zweimal messen, einmal schneiden

Plant man, das eigene Design von Grund auf selbst zu erstellen, müssen die Größe und Positionierung vorher abgeklärt werden. Dafür kann die mitgelieferte Badge mit dem ROG-Logo als Vorlage dienen, mit der sich ganz einfach nochmal prüfen lässt, wo das neue Design sitzen muss, bevor es daran geht, die Sticker aufzukleben oder den Pinsel zu schwingen. Indem man das Blanko-Plättchen einfach darüber legt, erhält man nochmal zusätzlich einen Eindruck von dem fertigen Resultat.

Methode 1: Einen maßgeschneiderten Vinyl-Sticker bestellen

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Was die Anbringung betrifft, ist die erste Methode die mit Abstand einfachste. Ein weißer Vinylsticker auf der Acrylplatte sieht großartig aus und erfordert wenig Mühe. Es gibt online massenweise Shops, die für alle erdenklichen Geräte Sticker produzieren, von Laptops bis Handys.

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Wer die Mindestabnahme von hunderten von Stickern vermeiden möchte, ist mit den kleineren Verkäufern auf dem virtuellen Marktplatz Etsy oft besser bedient als mit den Großfirmen. Zwar kann es selbst bei dem großen Angebot auf Etsy schwer werden, einen Shop zu finden, der Sticker und gewünschtes Design im passenden Format anbietet, aber in der Regel sind die Shop-Betreiber bemüht, dem Kunden zu helfen.

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Am besten schreibt man die Verkäufer direkt an und fragt, was sich machen lässt. Je komplexer das Logo desto unwahrscheinlicher, dass es in einem Bruchteil der ursprünglichen Größe gut aussieht. Man sollte also im Zweifelsfall verschiedene Logos durchspielen, bevor man sich für eins entscheidet.

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Die lasergeschnittenen Vinylsticker sind einfach anzubringen und hinterlassen keine Rückstände. Allerdings lassen sich die Sticker, einmal angebracht, nur schwer wieder entfernen oder gar erneut anbringen. Die Sticker ohne Falten oder Knittern sauber abzuziehen, ist ziemlich schwer. Vor der Anbringung sollte man sich deswegen unbedingt über die angedachte Position sicher sein, und falls doch nötig, den Sticker mit großer Vorsicht wieder abziehen. Mit Glück lassen sich Sticker mehrmals verwenden, wahrscheinlicher ist allerdings, dass sie einmal entfernt für immer unbrauchbar bleiben.

Methode 2: Eigene Sticker drucken

Schwierigkeitsgrad: Moderat
Diese Methode erfordert zwar etwas mehr Aufwand, der sich aber lohnt: Am eigenen PC Sticker zu designen und zu drucken macht die elendige Suche nach einem Sticker-Hersteller überflüssig, und erlaubt zusätzlich, das eigene Design jederzeit und nach Belieben zu ändern. Benötigt werden nur leere Aufkleber, ein Drucker und die Grafik der Wahl.

Als Grundlage eignen sich dafür hervorragend handelsübliche Adressaufkleber, und auch ein eigenes Logo zu erstellen, ist gar nicht so schwer. Wer keine Zeit und Muße hat, sich erst in ein kompliziertes Grafikprogramm einzuarbeiten, kann aufatmen: Die Etikettenfunktion von Microsoft Word reicht völlig aus – und ermöglicht, direkt mehrere Designs auf einem Blatt auszudrucken. Da die Logos nach dem Druck per Hand ausgeschnitten werden müssen, sollte das Design auch hier nicht allzu komplex sein.

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Der schwierigste Teil ist tatsächlich, das Logo schlussendlich sauber auszuschneiden. Für eine klare, scharfe Kante sind Nagelscheren das beste Werkzeug. Der Druck und das Ziehen eines Schablonenmessers kann bei sehr zarten Designs die ganze Arbeit ruinieren, außerdem sind gerade spitze Kanten wie zum Beispiel das eines Sterns so schwer zu erreichen.

Der Vorteil der dickeren Adressetiketten ist, dass man ohne Probleme die Umrandung des Ausdrucks als Guideline benutzen kann ohne, dass diese im finalen Design zu erkennen wären. Selbst wenn die Umrandung komplett intakt gelassen wird, um ein möglichst gleichmäßiges Design zu erzielen, ist bei dem dickeren Papier die schwarze Linie durch das Glas nicht sichtbar.

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Methode 3: Was der Badezimmerschrank so hergibt

Schwierigkeitsgrad: Hoch (verzeiht aber Fehler)

Wer künstlerisch begabt ist und eine ruhige Hand hat, kann die Acrylplakette auch direkt mit Nagellack bemalen. Diese Methode erfordert definitiv mehr Utensilien und ist zudem eine nicht ganz so saubere Angelegenheit wie das Ausdrucken oder simple Abziehen von Stickern, aber es macht einen Riesenspaß und nichts ist verloren, wenn doch mal ein Fehler geschieht.

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Luxus-Nagellacke können locker bis zu 50€ kosten, aber ein Fläschchen Essie Blanc aus dem Drogeriemarkt kostet weniger als 10€. Diese Farbe sollte das ganze Jahr über erhältlich und nicht allzu schwer zu finden sein. Alternativ kann man auch Sprühfarbe oder Acrylfarben nehmen, die sehr vielseitig einsetzbar und in gängigen Bastelläden erhältlich sind.

Für das Bemalen selbst gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten erwirbt man in einer Drogerie oder einem Bastelladen einen Pinsel, der für Detailarbeiten gedacht ist, da der dem Nagellack beiliegende Pinsel zu groß ist und zu viel Farbe aufnimmt. Handelsübliche Make-up-Pinsel eignen sich hervorragend, und lassen sich anschließend ganz leicht mit Acetone und Alkohol säubern. Nur zum Make-up-Auftragen sollten die Pinsel danach sicherheitshalber nicht mehr benutzt werden.

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Natürlich kann man sich im Drogeriemarkt auch direkt Nail Art-Aufkleber kaufen. Die Anwendung von Nagelaufklebern variiert dabei: Manche sind lediglich Motive zum Abziehen und Auftragen, bei anderen Varianten befinden sich die Designs auf einer gravierten Plakette, auf die die Farbe aufgetragen und dann mittels eines Stempels auf den Fingernagel übertragen wird. Bei der zweiten Methode entfällt also das Risiko, sich zu vermalen oder mit der Schablone nicht klarzukommen. Allerdings eignet sich diese Variante vorrangig, wenn man das Insert der Strix Flare ganzflächig mit einem Muster oder Design verzieren will. Für ein bestimmtes Logo empfiehlt sich die Verwendung einer Schablone.

Die Schablonen bestehen aus Vinyl und haften gut auf dem Acryl, so dass beim Bemalen keine Gefahr besteht, dass die Farbe unter die Kanten rinnt. Kleine Mengen zu verwenden ist wichtig, damit der Lack nicht über das Logo verläuft. Bei zuviel Nagellack auf dem Pinsel sammelt sich die Farbe leicht an den Kanten des Designs läuft unter die Schablone. Klare Umrisse sind dann schwer zu erzielen, besonders, wenn man die Schablone abschließend wegnimmt.

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Dünne, gleichmäßige Schichten aufzutragen ist der Schlüssel zu einem sauberen Design. Statt es mit einem dicken Überzug zu probieren empfiehlt es sich, mehrere dünne Schichten mit einem Schwamm aufzutupfen. Um den Trockenprozess zwischen dem Auftragen zu beschleunigen, kann zum Beispiel ein Fön (auf kalter Stufe) verwendet werden, gerade wenn die Farbe doch zu verlaufen droht, statt sich gleichmäßig zu verteilen. Wenn man die Acrylplakette gegen das Licht hält lässt sich anschließend ganz einfach sehen, an welchen Stellen das Design noch etwas mehr Farbe verträgt. Bevor das Vinyl entfernt wird, kann man die Kanten noch mit Pinsel und etwas Acetone säubern, oder aber anschließend, wenn die Schablone bereits entfernt ist, noch einmal entsprechend nacharbeiten.

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Ganz gleich, wie man den Nagellack aufträgt, er lässt sich mit einer kleinen Menge Nagellackentferner aus dem Drogeriemarkt mühelos wieder entfernen. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Nagellackentferner Acetone enthält, da sich die Farbe sonst vom Acryl nicht löst. Das ist wichtig, damit die Designs nicht nach wenigen Tagen von der Licht-Badge abblättern, sondern sich problemlos mehrmals wechseln lassen. Da Acetone ätzender ist als normaler Nagellackentferner und sehr stark austrocknet, sollte man auf seine Finger achten. Das Acetone wird am besten mit einem Wattebäuschchen aufgetragen und sollte nicht für längere Zeit auf der Acrylplakette verweilen. Die überschüssige Flüssigkeit muss anschließend unbedingt abgespült werden, um Schäden an der Plakette zu vermeiden. Obwohl bei dieser Modifizierung keine größeren Probleme erwartet werden, sollte man dennoch beachten, dass es sich hierbei um einen DIY Mod handelt, der nicht unter die Garantieleistung fällt.

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Der neue Klassiker

Ob man das Keyboard nun für die nächste LAN-Party mit einer ganzen Reihe von Farbeffekten aufleuchten lässt und ihm mit einer handgemalten Badge eine persönliche Note gibt, oder für einen cleaneren Look die scharfweiße Hintergrundbeleuchtung und Blanko-Plakette bevorzugt: Die ROG Strix Flare kann je nach Lust und Laune ganz einfach und immer wieder angepasst werden.

Das schnittige Design der Strix Flare geschieht dabei aber nicht auf Kosten der Funktionalität: Die Flare bietet alle Vorzüge einer mechanischen Tastatur, wie das knackige Gefühl der Cherry MX Switches, der RGB-Beleuchtung und NKRO-Präzision, lässt dabei aber genug Spielraum im Styling, um das Keyboard ganz nach Wunsch zu individualisieren.

 

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