Spiele machen am meisten Spaß, wenn sie immersiv sind: Wenn sie einen mit tollen Effekten, detailreichen Umgebungen und spannenden Geschichten richtig in die Gaming-Welt eintauchen lassen. Aber es wirkt nicht echt, wenn man mit einer langsamen Grafikkarte und einem kleinen Monitor spielt. Der neue ROG Strix XG438Q bietet die Grundlage für ein fesselndes Erlebnis mit 43 Zoll, einer nativen 4K-Auflösung und einer Bildwiederholrate von 120Hz.

Die FreeSync2 HDR Technologie macht flüssiges Gameplay möglich, in dem es den Output des Monitors zur Bildwiederholrate der GPU synchronisiert. Der optimierte Input-Lag gibt ehrgeizigen Spieler derweil einen großen Vorteil bei Multiplayer-Partien.

Der ROG Strix XG438Q wurde im Januar 2019 vorgestellt und kommt erst im Laufe des Jahres in den Handel.

Ein wirklich großer Monitor

Irgendwann fangen große Monitore an, wie Fernseher auszusehen. Trotz seiner 43 Zoll ist der ROG Strix XG438Q aber ganz bestimmt kein Fernseher! Voll mit Gaming-Features bietet er ein großartiges, immersives Großbildschirm-Erlebnis, ohne dabei auf eine hohe Bildwiederholrate verzichten zu müssen.

Das LCD-Panel mit Vertical Alignment (VA) bringt einen hohen Kontrast und exzellente Farbgenauigkeit. Zudem erfüllt der XG438Q die VESA DisplayHDR 600 Spezifikationen mit 10-bit Bildverarbeitung und bester Beleuchtung bei 600 cd/m². Durch die Unterstützung von HDR erweitert sich die Kontrastbreite und bietet dunkleres Schwarz sowie helleres Weiß für ein besseres Bild mit mehr Tiefe als reguläre SDR-Technik. Local Dimming hilft dabei, die Standard-Schwarz-Level für die VESA Spezifikation zu erreichen. Dazu kommt eine 90% und höhere Abdeckung der Farbausgabe innerhalb der DCI-P3-Skala.

Wo Fernseher oft einen glatten, reflektierenden Screen haben, bringt der XG438Q eine entspiegelte Beschichtung mit, um die Vorteile des Panels zu maximieren. Damit ist das Bild auch von ganz nah einheitlich.

Verzögerungen zwischen der Eingabe und dem Erscheinen des Bilds auf dem Monitor kann ein echtes Problem sein auf Monitoren und Fernsehern, die viel Bildbearbeitung im Hintergrund laufen lassen. Daher haben sich die Entwickler des ROG Strix XG438Q bemüht diese Eingabe-Verzögerungen zu minimieren. Ein für Monitore optimiertes TCON hilft zudem dabei, den Lag zu minimieren. Die Display Pipeline wurde mit der ASUS GameFast-Input-Technik optimiert, damit Spieler die Action auf dem Screen Millisekunden vor ihren Gegner sehen und schneller reagieren können.

Der ROG Strix XG438Q nutzt zudem die FreeSync2 HDR Technik, welche HDR-fähigen Spielen erlaubt, das Tone Mapping direkt in den Farbraum des Monitors anzuwenden. Damit wird ein ganzer Schritt des Tone Mapping sowie die damit verbundene Verzögerung entfernt.

Mit allen Wassern gewaschen

Es sind großartige Kontraste und Farben, die virtuelle Welten zum Leben erwecken, aber eine problemlose Performance macht das Spieleerlebnis erst wirklich immersiv. Bei 4K sind hohe Bildraten eine echte Herausforderung auch für die beste GPU. Der XG438Q benutzt die neuste AMD Bildwiederhol-Technologie, um Micro-Ruckler oder Störeffekte im Bild zu vermeiden. Die erste Generation von AMDs FreeSync brachte eine variable Bildwiederholrate, welche Bildfehler, die durch V-Sync verursacht wurden, eliminierte. Kompatible Monitore konnten ihre Wiederholrate innerhalb eines vordefinierten Bereichs der Bildfrequenz der Grafikkarte anpassen. Unterhalb dieses Bereichs kam es allerdings wieder zu V-Sync-Fehlern.

FreeSync2 liefert auch in den unteren Bereichen flüssigeres Gameplay, indem es ein Feature nutzt, das sich Low Framerate Compensation nennt. Der LFC-Algorithmus überwacht die Performance und fügt Frames ein, um flüssige Animationen zu erzeugen, die ansonsten durch V-Sync ruckeln würden. LFC macht sich besonders bei anspruchsvollen Auflösungen wie 4K bemerkbar. Eine hohe Bildwiederholrate zwischen 48 und 144Hz bedeutet, dass die meiste Spielzeit am ROG Strix XG Monitor in dessen Sweet Spot verbracht wird, der dabei die Vorteile von AMDs FreeSync 2 Technologie in Verbindung mit Radeon RX Grafikkarten bietet.

Während eines Kampfes hilft Ihnen die GamePlus-Technologie mit optionalen In-Game-Verbesserungen. Durch Hotkeys erscheinen verschiedene Arten von Fadenkreuzen, die beim Üben gegen KI-Gegner das Zielen in First-Person-Shootern erleichtern. Des Weiteren kann man mit dieser Technologie die Bildrate überwachen, seine Spielzeit timen und mehrere Monitore ausrichten.

Natürlich besteht immer die Möglichkeit, mehrere Bildquellen gleichzeitig anzuschauen: Der XG438Q unterstützt den Bild-in-Bild-Modus mit einem Haupt-Screen und einem eingefügten Bild sowie den Bild-neben-Bild-Modus, der den Screen aufteilt. Des Weiteren bietet der Monitor drei HDMI 2.0 Anschlüsse und eine DisplayPort-Schnittstelle sowie ein Paar 10W Lautsprecher, die hochwertigen Sound ausgeben – ganz egal welches Gerät Sie anschließen.

Auch auf Entfernung müssen Gamer bei diesen Monitoren ihre Augen nicht anstrengen. Jeder Monitor-Modus wurde für Langzeitnutzung optimiert und dann vom TÜV Rheinland die Eye Comfort Zertifizierung durchlaufen. So ermöglichen die Low-Bluelight- und die Flicker-Free-Technik stundenlange Nutzung ohne die Augen zu ermüden.